Mittwoch, 21. April 2010

Bungeejumping, Besuch n°3 - Salzwüste, Deathroad

Hey, wieder mal Zeit um etwas über die vergangenen Wochen zu berichten:

Am letzten Märzwochenende haben Ani, Marcia, Anna, Chris, Jonathan und ich etwas unternommen, auf das ich mich besonders gefreut habe: Bungeejumping

Ich organisierte die ganz Sache und so ging es an dem besagten Wochenende Richtung Yungas und wir sprangen nach etwas Warterei 20 Meter in die Tiefe.

Der Sprung ging relativ schnell vorbei aber das Gefühl wenn man auf der Brücke steht, in die Tiefe sieht und dann einfach kopfüber springt ist unbeschreiblich :)



Man sieht auch das Seil nicht, dass an seinen Füßen festgebunden ist – das macht das ganze noch mal extremer ^^

Man denkt fast, dass man gleich in die Bäume fliegt, aber dann zieht einen das Seil wieder hoch und wir hatten fast alle das Gefühl der Brücke gefährlich nahe gekommen zu sein, als das Seil uns wieder hochfederte.

Als der Sprung dann aber fertig war und man kopfüber an dem Seil baumelte, bekam man schon ein mulmiges Gefühl und beeilte sich, wieder auf die Brücke zu kommen.

Die Jungs und Mädels von unserer Agentur, zogen einen wieder hinauf.



Am Donnerstag darauf kam dann das langersehnte Wiedersehen mit meiner Mutter, die mich bis zum 10. April besuchte.

Ein Höhepunkt des Besuchs war der dreitägige Ausflug in die Salzwüste „Salar de Uyuni“.

Landschaftlich habe ich hier eigentlich noch nichts schöneres und vergleichbares gesehen.

Wir fuhren in einer Sechsergruppe und Fahrer „Juan“ mit einem Jeep durch viele Sehenswürdigkeiten in der Umgebung dort. Unsere Gruppe bestand aus Mama und mir, einem Ex - Soldaten aus England mit seiner kanadischen Freundin und aus einem Belgier, der in Kolumbien ein Semester studiert und seiner Mutter, die ihn ebenfalls in Südamerika besuchte.

Am ersten Tag besuchten wir die Salzwüste an sich, schauten uns die Salzgewinnung an und besichtigten die „Isla de Pescados“ – eine Insel in der Salzwüste, auf der riesige Kakteen wachsen. Abends schliefen wir in einem Salzhotel:

Das hieß, dass alles aus Salz war. Die Betten, die Tische, die Stühle uvm …

Leider gibt es von diesem Tag noch keine Fotos, denn unsere Kamera wurde am Abend geklaut, aber der Belgier wird sie mir (hoffentlich) bald zukommen lassen.



Der zweite Tag begann mit einem coolen Sonnenaufgang um 6: 15 und nahm dann seinen Lauf.



Wir sahen auch farbige Lagunen, wo es auch Flamingos gab. Die kannte man davor ja nur aus dem Zoo ^^




Außerdem fuhren wir stundenlang durch einsame Wüsten- und Felslandschaften. Es gab natürlich keinen Weg, aber dadurch sah die einsame Landschaft bestimmt noch mal viel eindrucksvoller aus …




Um 5:00 startete dann der dritte Tag und es war schweinekalt in der Gegend, in der wir übernachtet haben. In zwei Pullis eingewickelt, ging es dann Richtung Geysire.

Das sind die Öffnungen in einer Steinlandschaft, aus denen Gas ausgetreten ist, das nach faulen Eiern gerochen hat. Trotzdem sahen sie toll aus.


Danach ging es weiter an die heiße Quelle. Und wir wurden positiv überrascht:

Ich hatte schon die Quellen von Cochabamba im Kopf, die ja wirklich nicht der „Bringer“ waren, aber viel besser ging es dann wirklich nicht:



Die Quelle hatte eine Temperatur von ca 35° C und sauberes Wasser. Mit unserem durchgefrorenen Körper gab es nichts schöneres, als sich schnell die Badehose anzuziehen und eine halbe Stunde in der Quelle zu plantschen, ehe es Frühstück gab.


Danach fuhren wir nochmals an Felslandschaften vorbei, ehe wir an die Grenze zu Chile kamen und von dort aus direkt nach Uyuni ( 8 Stunden) fuhren.



Die Tage bis zum Abschied am 10. April nutzen meine Mutter und ich zum einkaufen, um gut Essen gehen und ein zweitägigen Abstecher auf die Isla del Sol war auch noch drin. Außerdem noch für einen Museumsbesuch – da hatte ich eine schwache Stunde ^^



Natürlich habe ich ihr dann auch noch meine Arbeit gezeigt, wo man zum glück nur Gutes über mich erzählte :)

Soviel zu meinem Besuch.

Am 12. April gab es dann Part 2 / 3 unserer Extremsportabenteuer in Bolivien ( Part 1/ 3 war Bungeejumping und Part 3/3 wird Paragleiten) : David, sein Besuch und ich fuhren die gefährlichste Straße der Welt „Deathroad“ mit dem Mountainbike hinunter.



Natürlich hatten wir professionelle Guides dabei, die uns vor den gefährlichsten Stellen warten und immer ein Auge auf uns hatten.



Natürlich hatten wir professionelle Guides dabei, die uns vor den gefährlichsten Stellen warten und immer ein Auge auf uns hatten.

Wir sind alle, von 4800 Höhenmeter bis auf 1744 Höhenmeter, gut in Coroico angekommen und konnten uns im Hotel „Esmeralda“ am Buffet satt essen und in dem vorhandenen Pool bei baden.


Wer etwas mehr über die Todesstraße wissen will, kann auf Wikipedia einen überschaulichen
und guten Artikel finden: Link
Wer schöne Bilder von der Todesstraße sehen will, kann auf google nachschauen: Link




Darüber berichte ich dann in meinem nächsten Blogeintrag ;)

Macht's alle gut!

Euer Joni