Um 5 Uhr morgens mussten wir am Freitag an unserem Projekt sein, denn um 6 Uhr sollte es losgehen. Also haben Ellie und ich noch geholfen alles etwas zu ordnen, Getränke zu verteilen etc.Zuerst fuhren wir dann mit dem Bus bis zur Fähre über einen Auslauf des Titicacasees. Dann wurde losmarschiert. Santiago (Educador und Student) , Emilio (Hausmeister) , Ellie und ich wurden dazu auserkohren am Ende zu laufen. Wir vielen aber recht schnell noch weiter zurück.Unsere letztendlich neunstündige Wanderung (10 – 19 Uhr) führte uns dann über landschaftlich superschöne Berge, Täler etc. nach Copacabana.
Ellie & Ich mit unserem "Doping" - den Cocablättern
Ein Teil des rießigen Tierfriedhofs, den wir auf einem Hügel fanden
Kurz vor der Ankunft gab es noch etwas Aufregung: Julia (Lehrerin) , Ellie, Mario (Beneficiario) und ich wurden von einem Lama belästigt ^^ Wir freuen uns total, dass wir endlich angekommen sind - dann sehen wir zwei Lamas im Dunkeln. Ein etwas größeres, das angebunden war, und ein etwas kleineres. Plötzlich läuft das etwas kleinere Lama auf uns erst langsam, dann etwas schneller zu. Anschließend dreh’ mich um und alle verstecken sich hinter mir – echt super ^^ . Dann haben sich Julia und Ellie mit einer Kurve um das Lama herumbewegt, also waren nur noch Mario und ich da. Plötzlich springt das Lama auf uns zu und macht eine Bewegung mit dem Kopf, was stark nach einer Spuckattacke aussah. Auf jeden Fall springen wir dann in Todesangst in einen Graben, das Lama mustert uns, macht einen komischen Sprung zur Seite und haut ab. Letzten Endes sind wir dann doch gut und als letzte Gruppe angekommen und haben bei unserer Ankunft eine Konfettiladung auf den Kopf und zahlreiche Segenswünsche bekommen. Die zwei älteren Damen hatten die ganze Zeit auf uns gewartet. In unserem Quartier wurden wir dann erstmal versorgt. Meine Füße taten weh und meine zwei kleinen Zehen waren zwei große Blasen ^^ Am Abend gab es dann frischen Fisch aus dem Titicacasee. Damit ging der erste Tag zu Ende und ich und die männlichen Begleiter schliefen mit den Jungs in der Halle der Jugendherberge.
Am zweiten Tag wurden dann am Mittag die anderen Projekte begrüßt, die eingetroffen sind. Jedes Projekt hatte seine eigene Mützenfarbe, um das ganze etwas übersichtlicher zu machen. Am Nachmittag haben wir uns am Strand vergnügt und gegen Abend gab es einen Laternenumzug. Die Farben der Laternen war ebenfalls auf die Projekte abgestimmt. Sah schon toll aus aber mir ist kein gescheites Foto geglückt. Dafür hab ich en gutes Video, aber das ist natürlich zu groß zum hochladen… Am Abend durften die älteren Kinder in eine Disco gehen, die kleineren kamen in den Genuss einer Clownschow. Insgesamt waren wir an dem Samstag drei Mal in der Kirche.
Am dritten Tag bestand die Möglichkeit, um 6 Uhr auf den Berg in Copacabana zu steigen.
Es war ein schöner aber auch anstrengender Ausflug, an den ich mich noch lange erinnern werde :)
Bis dann,
Joni
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Jonathan Seith
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